Eine neue Pantherwanne mit Brushlessantrieb, echten Vorgelegen und Trägheit

      Hallo Struppi,

      Den "Mod" gibt es schon..... :D

      Und weiter geht es mit dem Getriebeblock. Erstmal die zweite Seite soweit zusammenbauen.



      Dann war ein erstes Anpassen notwenig. Da kann man gleich mal sehen ob die Zeichnung mit der Wirklichkeit übereinstimmt.



      Als nächtes kommt die Zapfwelle zu den Vorgelegen an die Reihe für diese verwende ich auch andere Zahnräder mit Modul 0,7.



      Wegen des hohen Drehmoments an dieser Stelle muß ich gerade dort die Ritzel des Vorgeleges mit der Welle hart verlöten. Weichlot hält das leider nicht aus.
      Zum verlöten schleffe ich die Welle unter den Ritzeln an zwei Seiten etwas flach an, so daß sich das Lot in den Spalt saugen kann.



      Beim Löten gebe ich das lot nur vorne an die Welle und die Hitze von hinten. So wird das Lot durch die Spalte in richtung der Hitze gesaugt und ich habe eine flächige und belastbare Lötverbindung.



      Nach dem Verputzen sehen die Achsen mit den Ritzeln dann so aus.



      Da die beiden Zahnnräder, die ich innen über die Welle schiebe eine größere Bohrung haben als die Welle stark ist, mußte ich diese noch ausbuchsen. Das sollte man aber nicht mit fertigen Messingrohren machen. Das ist zu ungenau und eiert nur. Ich presse einen Vollstab ein und drehe ihn aus.



      Und so gehen die Zapfwellen dann nach aussen.



      Die eigendlichen Antriebsachsen mache ich aus 8mm Silberstahl. Diese drehe ich ab, bohre ein 3,3mm Kernloch in das ich ein M4 Gewinde schneide. Das mache ich aber wieder nur mit der Handkurbel bei stromloser Maschine.









      Die Abflachungen der Antriebsachsen fräse ich an. So bekomme ich am einfachsten eine saugende und spielfreie Passung der Antriebsräder.





      Die späteren Abtriebsräder auf den Antriebsachsen muß ich noch auf das Wellenmaß aufbohren und reiben.



      So kann ich dann mit ein wenig Aufwand und auch mit Hilfer der darüber gelegten Kette die genaue Länge der Achsen anpassen.







      Weiter geht es dann beim nächsten Mal.
      Nachdem ich kurz etwas Anderes fertig machen mußte geht es nur hier wieder weiter. Es ist ja nicht mehr viel zu tun, aber dafür sind die jetzigen Arbeiten anspruchsvoll wenn die Wanne später einwandfrei fahren soll.

      Als erstes heute habe ich die Vorgelegedeckel ein wenig angepaßt.



      Nachdem ich die Getriebe nochmal sauber eingesellt habe mußte die Wanne nochmal auf den Rücken, damit ich die genaue Positiion der großen Zahnräder auf den Antriebsachsen messen kann.



      Nachdem ich die Achsen so vermessen habe raue ich die Achsen an den Lötstellen auf und feile kleine Nuten in die Bohrung der Zahnräder. In diese vertiefungen wird beim Löten dann das Zinn gesaugt und es ergibt sich eine belastbare, flächige Verbindung zur Welle.







      So kann ich dann Zahnrad und Welle verlöten.





      Nach dem Verputzen fehlt dann zum Vorgelege nur noch der Deckel.

      Tja Matthias,

      der erste Probelauf war dann auch schon heute, aber zuerst mußte ich die Vorgelege fertig bauen.


      Die Deckel der Vorgelege mußte ich für das kleine Zahnrad noch ein wenig ausfräsen, da diese sonst ja nur zur Optik und ohne jede Funktion da sind.



      Jedes Vorgelege befestige ich mit 5 Schrauben an der Wanne und hier bohre ich die Löcher dazu.





      Dann kam der schwierige Teil. M1,2 Gewinde in Alu 5,5mm tief schneiden ohne den Gewindebohrer abzubrechen.



      Vor der Montage fülle ich den Deckel noch mit Graphitfett auf. Da nach dem Aufsetzen alles Dicht ist sollte das eine Lebensdauerschmierung sein.



      Anschließend verklebe und verschraube ich den Deckel mit der Wanne.



      Jetzt fehlen nur noch die Stützrollen. Dafür verwende ich welche vom Panzer III. Die sind zwar etwas zu groß, funktionieren aber durch die Gummibandage wie eine echte. Dazu benötige ich nur eine halbe Rolle die ich für ein breites Kugellager ausdrehe.



      Das Kugellager klebe ich mit einer Achse in den Vorgelegedeckel und setze die Rolle dan auf.





      Nun kann ich endlich die Federung nochmal einstellen und die Ketten montieren.



      Vor der Probefahrt waren noch die Regler einzustellen und dann konnte es losgehen.







      Bei der ausgiebigen Probefahrt hat sich die Kette schon etwas eingelaufen und die Spannung war nun etwas zu gering, weshalb unter Last ein Antriebsrad überspringt, aber sonst läuft die Wanne schon einwandfrei.

      Schöne Sache das

      Moin Edwin
      Liebe Leser, ja ohne Oberwanne machen die Böcke Geräusche, doch ist der "Deckel" drauf auf der Wanne und die Elo funzt, dann kann es sein, dass man(n) Sabberfäden bekommt. -ks- Weil`s einfach eine gute Geschichte ist wenn der Bock ungeahnte Dinge vollbringen kann, ohne das irgendetwas in Rauch aufgeht. -hs-
      Also Edwin gib ordentlich power auf die Motoren und lasse uns staunen! -d2-
      Gruß Mathias