M41

      Moin,

      da ich vor einiger Zeit einen bereits halb umgebauten M41 günstig erworben habe, werde ich hier nun einmal damit anfangen ihn Schritt für Schritt nach meinen Wünschen fertig zu stellen.

      Da die Oberanne bereits vorlackiert war, wurde sie erst einmal zum entlacken schön eingelegt.
      Derweil habe ich mir schon einmal Gedanken über die mögliche Beleuchtung gemacht. Da die Suche im Handel keine Ergebnisse zwecks passende Größen für die Scheinwerfer ergab, werde ich die vorhandenen HL-Scheinwerfer nutzen und auf elektrisch umbauen.




      Zu diesem Zweck habe ich den originalen Fuß/Halter entfernt und ihn durch ein Messing Röhrchen ersetzt, welches nach dem durchbohren des Lampenkörpers bis in die Lampe ragt und später dann die Leitungen aufnehmen wird. Beleuchtet wird das ganze dann mit Micro SMD LEDs. Das wird jetzt mit allen 4 Frontscheinwerfern gemacht.
      vG Christian

      Panther F - Beier/SGS
      KV-1S - Elmod F-Pro
      M41 - in Arbeit
      T34/76 in Arbeit/Planung
      T55 Enigma in Planung

      So die 4 Scheinwerfer sind mittlerweile umgebaut. Noch langen hin und her Gewälze im Inet (bei einigen Fahrzeugen vorhanden, bei anderen wieder nicht), habe ich mich entschlossen den ebenfalls vorhandenen Tarnscheinwerfer, welcher noch das typische Glubschaugen HL Design hatte , ebenfalls an die eigentliche Funktion anzupassen.



      Also habe ich kurzerhand die hervorstehende LED abgeflext und übergepinselt. Dann habe ich den hervorstehenden Schirm vorsicht ausgedrehmelt , so dass eine Höhlung entstand welche bis zur LED heranreichte.
      Dadurch tritt jetzt das Licht nur noch direkt unter dem SChirm hervor und nicht mehr über die ganze Fläche. Später werde ich dann die Schirminnenseite fein mit True Metal auspinseln und dieses nach dem trocknen ordentlich polieren, das ergibt dann einen hervorragenden Reflektor.
      vG Christian

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      Update:

      Nachdem ich den alten Lack vom Vorbesitzer recht gut herunter bekommen habe, ging es weiter mit Ausbesserungsarbeiten.
      An etlichen Stellen mussten alte, hervorgequollene Klebstoffreste entfernt werden sowie etliche schlecht verklebte Teile neu eingesetzt bzw. unnötige Spalten verspachtelt werden.
      Dann ging es weiter mit kleineren Detaillierungsarbeiten:

      Vordere Halter für die Kettenschutzbleche auf Messing hergestellt, da sie bei der HL Variante nicht vorhanden waren:



      Passend dazu wurde das enorme dicke Material der vorderen/hinteren Kettenschutzbleche mit dem Dremel ordentlich ausgedünnt.

      Die seitlichen Verstärkungen der Kisten auf den Kettenschutzblechen kamen mit Blick auf das Original absolut nicht hin, also wurden komplett weggeschliffen und durch neue Verstärkungen aus dünnen Polystreifen ergänzt.

      vG Christian

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      Ich habe mal wieder ein klein wenig bei den Details weiter gemacht:



      Die originalen Schutzverstrebungen der Hauptscheinwerfer waren mir etwas zu dick und klobig.
      Also habe ich einmal in die Messingkiste gegriffen und mir etwas passenderes zusammen gelötet, eins ist fertig morgen kommt die andere Seite dran.
      vG Christian

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      Mittlerweile ist auch der 2. Schutzbügel fertig.
      Zudem habe ich die Lampenhalterungen aus Messing nachgebaut.
      Von meiner 1. Idee mit den Messingröhrchen als Lampenhalterung und innenliegender Verkabelung bin ich wieder abgerückt, da laut meiner Recherche die Verkabelung extern hinten aus der Lampe in die Oberwanne geführt wird. Also habe ich die Messingröhrchen bis zum Lampenkörper gekürzt und benutze sie als Buchse zum aufstecken der Lampe auf die Halterung.
      Die im Bild gezeigt Sachen sind erst einmal nur grob aufgelegt/gesteckt und noch nicht weiter ausgerichtet und besfestigt.

      vG Christian

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      Im Nachhinein habe ich mich entschlossen, die Proportionen des HL M41 doch ein wenig mehr in Richtung des Originals zu verändern.
      Am Auffälligsten ist u.A. die enorme Überbreite des Modells, dies lässt sich mit am "einfachsten" bewerkstelligen.
      Zu diesem Zweck würden die beiden Kettenabdeckungen entfernt und von der Innenseite der Abdeckungen dann jeweils 1cm abgeschnitten.
      Dann wurde das Ganze wieder mit Stabilit ans Modell gefügt und anschliessend verspachtelt und verschliffen.

      vG Christian

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      Mittlerweile habe ich einmal mit der Detaillierung der Oberwanne weiter gemacht:
      Die Halterungen der Scheinwerfer wurden aus Messing neu erstellt. Ebenso die Halter für die Abschleppseile auf dem linken Schutzblech und an der hinteren, linken Staukiste.
      Die Schutzpanzerung der Scheinwerferhalterungen wurde mittels Polystreifen nachgebildet. Der Auspuff der APU wurde angebracht und mit einem flexiblen Auspuffrohr (in diesem Fall eine Kabelisolierung, bei der vorher die Adern herausgezogen wurden) verbunden. Die Halterungen zur Ablage der Fahrerluke in geöffnetem Zustand wurden wie im Original mit zusätzlichen Verstärkungsblechen aus Poly versehen.



      vG Christian

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      So langsam geht es weiter mit dieser Baustelle.
      Ich habe mich mit Martin(Isy) zusammengesetzt und er hat mir die Unterwanne etwas umgebaut, so dass die beim Original nicht vorkommenden, außen liegenden Dämpfer komplett wegfallen und durch eine innenliegende Federung ersetzt wurden.







      Jetzt müssen nur noch die alten Dämpferhalterungen entfernt, verspachtelt und verschliffen sowie die alten Kunstoff-Führungrollen gegen die Metallversion ausgetauscht werden und dann geht es weiter mit den nächsten Arbeiten.
      vG Christian

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      Nachdem ich die komplette Heckpartie der Unterwanne einmal gecleant und fehlerhafte Stellen übergespachtelt hatte, ging es nun weiter mit dem verfeinern der Details.
      Hierzu habe ich auf die bereits vorhandenen HL-Teile zurück gegriffen und diese weiter verfeinert bzw. fehlende Details ergänzt.
      Zusätzlich wurde noch die Halterung für die Anhängerkupplung neu erstellt und angebracht, da ich bei diesem Modell die Kupplung im abgenommenen Zustand darstellen wollte.




      Ebenso wurde die mittlere Befestigung am oberen Rand der Unterwanne entfernt, da ich das Vorhandensein dieser in keiner meiner Unterlagen verifizieren konnte.
      Was noch fehlt ist das Schild mit den Modifikationskennzeichnungen dieser Version, welches sich links (hier auf dem Kopf rechts) neben dem Telefongehäuse befindet.
      Das werde ich höchst wahrscheinlich erst noch der Grundlackierung anbringen, da sonst die feinen Gravuren mit Lack zugesetzt werden.
      vG Christian

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      Heute habe ich mal wieder ein wenig was geschafft. Allerdings war ich etwas sprunghaft und habe mal ein bisschen kreuz und quer herum gebastelt.

      Als erstes ging es es mit der Detaillierung der Oberwanne im Heckbereich weiter. Ich habe die Auspuffabdeckung aus Messing neu erstellt, da die alten durch die Anpassung der Breite des Modells zu weit nach außen überstanden.
      Zusätzlich habe ich angefangen die Scharniere der linken und rechten Wartungsluken neu aufzubauen.



      Dann habe ich die Turmunterseite mit Kugellagern modifiziert.



      Und zu guter Letzt habe ich angefangen, die grobe Ausrichtung des neuen Turmantriebes zu testen. Bei diesem Modell will ich auf den originalen HL-Antrieb verzichten, da das Teil mir einfach zu laut ist.
      Die flache Bauweise habe ich mir einmal aus einem anderen Forum abgeschaut. Die Umsetzung per Servo etc. wäre zwar auch möglich gewesen, hätte mich aber wieder zu viel Platz nach unten hin gekostet.



      vG Christian
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      Hi Bashier,

      den Motor gibt es hier:
      ebay.de/itm/Getriebe-Motor-ele…95191?hash=item5418861c97

      Das Schneckenrad hier:

      conrad.de/ce/de/product/239966…l-1?queryFromSuggest=true

      und die Welle hat Isy mir nach meinen Vorgaben angefertigt.
      vG Christian

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      Moin moin,

      ich habe einmal mit den Scharnieren der äußeren Heckluken weitergemacht. Zudem wurden ebenfalls die Anschläge der Luken angebracht, auf denen diese dann beim Original im geöffneten Zustand zum liegen kommen. Mit der ersten Verriegelung einer der Luken habe ich auch bereits begonnen, die ist aber noch nicht ganz vollständig und fertig ausgearbeitet.

      vG Christian

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      MIttlkerweile ging es ein ganzes Stück weiter:

      Ich habe mir schon mal den Innenraum des Turms vorgenommen und die
      grundlegende Mechanik installiert sowie die Positionen der Servos
      angepasst:



      Dann habe ich die 7 stellige Gussnummer am
      unteren Teil des Turms, welcher in diesem Bereich aus einem Grussteil
      besteht (die höheren Aufbauten bestehen aus Walzstahlplatten)
      aufgebracht.



      Ebenso die Nummer an der gegossenen Blende:




      Und zu guter Letzt, nachdem ich ihn mühevoller
      Kleinstarbeit die originale Vollplastekuppel wegoperiert hatte, habe ich
      die schicke Kuppel von Danny befestigt. Passt wie die Faust aufs Auge.

      Nebenbei folg auch gleich der neben der Kuppel befindliche Halter für
      das MG weg, bei meiner Version befindet er sich dann weiter vorne und
      mittiger zwischen der Ladeschützen- und Kommandantenluke.



      Ich habe mir die Grundplatte des MGs abgeformt und das fertig Teil dann an der neuen Position fixiert.

      Zudem wurde die Transportsicherung für das MG umgebaut, so dass sie
      jetzt im eingeklappten Zustand ist und diese dann an bei dieser
      Modellvariante neuen Position befestigt.

      Dann hat die Gussblende der Kanone schon einmal eine grobe Struktur
      erhalten und es wurde damit angefangen die ersten Schweißnähte
      nachzubilden, welche nach dem durchtrocknen aber noch einmal etwas
      abgeschliffen und nachgearbeitet wurden.



      Es wurden weitere Schweißnähte erstellt,
      sämtliche Griffe im Turmbereich wurden aus Kupferdraht neu erstellt und
      die Befestigungen für die mögliche Schutzplane im vorderen Turmbereich
      wurden angebracht.



      Für das cal. 50 sowie die Werkzeuge wurde auf Tamiya Teile zurückgegriffen.





      weiter ging es mit der Grundierung:

      Nach dem entstauben, entfetten und der Vorbehandlung aller metallischen
      Teile mittels Metal Primer zur besseren Haftung, wurde die Grundierung
      aufgetragen.






      Nach dem Preshading ging es
      dann weiter mit der Grundfarbe sowie den grundlegenden Shadows und
      Highlights. Weil ich zu faul war, mir die einzelnen Shadow- und
      Highlightfarbtöne selbst zu mischen, habe ich auf dieses Modulationsset
      zurück gegriffen:

      modellbau-koenig.de/Color_Modu…ion_4x18ml_i0_47816_0.htm

      Fazit: Die Farben müssen zwar leicht verdünnt werden, lassen sich dann
      aber sehr gut verarbeiten, sie sind hoch pigementiert mit einer sehr
      guten Deckkraft und nach dem Durchtrocknen enorm fest. Einzig der enorme
      Gestank lässt sich bemängeln.

      Zudem wurde auch bereits ein Detail Highlighting mit Acrylfarben und
      Pinsel vorgenommen, es ist eine Mischung aus einem hellen Grünton, Weiß
      und Ocker. Der momentan starke Kontrast ist so gewollt, da er später
      noch durch das Washing weiter abgeschwächt wird. Im Endeffekt ist es
      immer leichter in späteren Arbeitsschritten die Kontraste abzuschwächen
      als wenn man sie dann erst wieder stärker hervorheben muss. Benutzte
      Farben in diesem Schritt von Vallejo.





      Abnutzungs- und Gebrauchsspuren wurden aufgebracht.

      Nach dem Durchtrocknen gab es dann ein stark verdünntes Washing.





      Aktueller Stand:

      vG Christian

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      Moin Christian,

      Mensch, dem Lacken haste ja wieder mal vollends gefröhnt...sieht sehr gelungen aus, finde die Abstufungen sehr gut umgesetzt...
      Wird denn noch weiter einegstaubt? ...oder bleibt er so wie oben zu sehen ist?
      ...bin kein Klug-SCHEISSER, ich weiß es wirklich besser! 8)
      Grüße, Heiko :P

      Tiger 1 früh, Pz III Tauchpanzer, Stug IV, Jagdtiger, StuiG33
      Hetzer,
      Opel Blitz, Famo
      Moin Heiko,

      joa der wird noch ein wenig verfeinert. Auf den horizontalen Flächen wird noch etwas Tamiya Buff vernebelt, um leichten Staub darzustellen und die Auspuffabdeckungen werden auch noch mit Rußpartikeln behandelt, die sehen mir momentan noch etwas zu homogen aus.
      Aber das werde ich wohl erst ganz zum Schluss machen, wenn ich mit der Elektronik durch bin und nicht mehr großartig am Modell rumgrabbeln muss.
      vG Christian

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