U-181

      Hallo in die Runde,

      ich habe mir gestern einen Jugendtraum erfüllt, der zusammen mit meinem Seenotrettungskreuzer meine "Seestreitkraft" sein wird.

      Nein, ich werde nicht dem Rad/Kettenmodellbau zukünftig fern bleiben, das geht im Anschluss weiter.

      Warum, weshalb wieso jetzt ein U-Boot können wir mal persönlich auf einem Treffen persönlich klären.

      Zurück zum Thema:

      Zunächst etwas historie:

      U 181 war ein deutsches U-Boot des Typs IX D2, welches im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam.

      Es wurde von der DeSchiMAG (ehemals: AG Weser), Bremen, gebaut und am 9. Mai 1942 der Kriegsmarine übergeben.

      Bis zum 30. September 1942 war das Boot zur Ausbildung der Besatzung bei der 4. U-Bootflottille in Stettin stationiert. Danach war U 181 als Frontboot zeitweilig der 10. U-Bootflottille in Lorient und ab dem 1. November 1942 der 12. U-Bootflottille in Bordeaux unterstellt. Unter Lüths Kommando führte es zwei Wappen am Turm. Einmal das Abbild der Spielfarbe Pik und zum Anderen ein schwarzes Hakenkreuz in einem weißen Kreis. Die Patenstadt von U 181 war Posen.

      U 181 unternahm insgesamt vier Feindfahrten, auf denen es 27 Schiffe mit zusammen 138.769 BRT versenken konnte. Davon wurden 22 Schiffe mit 103.712 BRT unter dem Kommando von Kkpt. Wolfgang Lüth versenkt.

      Der U-Boot Typ IC D2 ist als Langstrecken U-Boot konzipiert worden.

      Geschwindigkeit: über Wasser 19,2 kn, getaucht 6,9 kn
      Reichweite: über Wasser 31.500 sm bei 10 kn, getaucht 57 sm bei 4 kn


      Ich habe mit den Modellbausatz von Engel gekauft dort bekannt als U-177, aber Ihr kennt mich ja, mit der Turmnummer fahren viele, was nicht mein Fall ist ;)

      Einsatzhistorie:

      12. September 1942 bis 18. Januar 194312. September 1942: Abfahrt aus Kiel unter Kptlt. Wolfgang Lüth
      3. November 1942: Versenkung der US-amerikanischen East Indian (8.159 BRT) (Lage)
      8. November 1942: Versenkung der Plaudit (Panama 5.060 BRT) (Lage)
      10. November 1942: Versenkung der KG Meldahl (Norwegen 3.799 BRT) (Lage)
      13. November 1942: Versenkung der US-amerikanischen Excello (4.969 BRT) (Lage)
      19. November 1942: Versenkung der Gunda (Norwegen 2.241 BRT) (Lage)
      20. November 1942: Versenkung der Corinthiakos (Griechenland 3.562 BRT) (Lage)
      22. November 1942: Versenkung der US-amerikanischen Alcoa Pathfinder (6.797 BRT) (Lage)
      24. November 1942: Versenkung der britischen Dorington Court (5.281 BRT) (Lage)
      24. November 1942: Versenkung der Mount Helmos (Griechenland 6.481 BRT) (Lage)
      28. November 1942: Versenkung der Evanthia (Griechenland 3.551 BRT) (Lage)
      30. November 1942: Versenkung der Cleanthis (Griechenland 4.153 BRT)
      2. Dezember 1942: Versenkung der Amarylis (Panama 4.328 BRT) (Lage)
      18. Januar: Ankunft in Bordeaux
      23. März 1943 bis 14. Oktober 1943Als Operationsgebiet der zweiten Feindfahrt von U 181, die das Boot am 23. März von Bordeaux aus begann, war der südliche Atlantik, sowie das Seegebiet um Südafrika und der Indische Ozean. Durch die Versenkungen auf dieser Feindfahrt qualifizierte sich Kommandant Lüth für die zweithöchste Kriegsauszeichnung, die das Deutsche Reich einem Soldaten zugestand: Das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz. Mit Wirkung zum 9. August bekam Wolfgang Lüth als erster Angehöriger der Kriegsmarine diese Auszeichnung zugesprochen.

      11. April 1943: Versenkung der britischen Empire Whimbrel (5.983 BRT) (Lage)
      11. Mai 1943: Versenkung der britischen Tinhow (5.232 BRT) (Lage)
      27. Mai 1943: Versenkung der Sicilia (Schweden 1.633 BRT) (Lage)
      7. Juni 1943: Versenkung der britischen Harrier (193 BRT) (Lage)
      2. Juli 1943: Versenkung der britischen Hoihow (2.798 BRT) (Lage)
      15. Juli 1943: Versenkung der britischen Empire Lake (2.852 BRT) (Lage)
      16. Juli 1943: Versenkung der britischen Fort Franklin (7.135 BRT) (Lage)
      4. August 1943: Versenkung der britischen Dalfram (4.558 BRT) (Lage)
      7. August 1943: Versenkung der britischen Umvuma (4.419 BRT) (Lage)
      12. August 1943: Versenkung der britischen Clan MacArthur (10.528 BRT, Teil des DN-55-Konvois) (Lage)
      18. Oktober 1943: Ankunft in Bordeaux
      16. März 1944 bis 8. August 194416. März 1944: Abfahrt von Bordeaux unter Fkpt. Kurt Freiwald
      1. Mai 1944: Versenkung der britischen Janeta (5.312 BRT) (Lage)
      19. Juni 1944: Versenkung der Garoet (Niederlande 7.118 BRT) (Lage)
      15. Juli 1944: Versenkung der britischen Tanda (7.174 BRT) (Lage)
      19. Juli 1944: Versenkung der britischen King Frederick (5.265 BRT) (Lage)
      8. August 1944: Ankunft in Penang
      30. August 1944 bis 31. August 194430. August 1944: Abfahrt von Penang unter Fkpt. Kurt Freiwald
      31. August 1944: Ankunft in Singapur
      23. September 1944 bis 25. September 194423. September 1944: Abfahrt von Singapur unter Fkpt. Kurt Freiwald
      25. September 1944: Ankunft in Batavia
      19. Oktober 1944 bis 5. Januar 194519. Oktober 1944: Abfahrt von Batavia unter Fkpt. Kurt Freiwald
      2. November 1944: Versenkung der US-amerikanischen Fort Lee (10.198 BRT) (Lage)
      5. Januar 1945: Ankunft in Batavia
      14. Januar 1945 bis 16. Januar 194514. Januar 1945: Abfahrt von Batavia unter Fkpt. Kurt Freiwald
      16. Januar 1945: Ankunft in Singapur
      6. Mai 1945 bis 15. Juli 19456. Mai 1945: Übernahme von U 181 durch die Japaner
      15. Juli 1945: Umbenennung in das japanische Boot I 501
      August 1945: Übernahme durch die Briten nach der Kapitulation von Japan
      16. Februar 1946: Versenkung durch die britischen Fregatten HMS Loch Glendhu und HMS Loch Lomond


      Fotos folgen später.
      Liebe Grüße aus Lüneburg
      Ralf

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      Heute ist es angekommen :D

      Ich konnte es nicht lassen, wenigstens musste ich mal schauen.

      Ein ganz schöner Brocken ist das. 1,95m lang uiuiui. Ich habe zum Größenvergleich mal das Beiboot der Berlin daneben gestellt:







      Einfach irre.

      Nun erste einmal wieder weggepackt. Bevor es hier weitergeht muss ich die BVerlin weiterbauen, auf Geschäftsreise für 2 Wochen und danach beschäftige ich mich mal mit der Bauanleitung.
      Liebe Grüße aus Lüneburg
      Ralf

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      Hallo alle miteinander,

      nachdem ich nun Zeit gefunden habe nach meiner Dienstreise alles einmal aus zu packen, geht es nun auch los.

      Die Anleitung wurde gelesen, der Plan im Massstab 1:1 zum Modell aufgehängt.

      Also so sieht es nun aus ( Turm und Geschütze die in einem Stück geliefert wurden habe ich auch mal grob hingestellt.












      Das wird ein Spass :)
      Liebe Grüße aus Lüneburg
      Ralf

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      Hallo

      Da guck ich zu , kenne auch einen U-Boot Bauer , der hat 3 Stk in 1/72 und 1/35 , dem ist eines sogar mal in die Luft gegangen unter Wasser , der faehrt oefter in Schwimmbaedern usw
      Der macht leider in Foren gar nichts mehr

      Koennte mir auch Spass machen , mal sehen was die Zukunft bringt

      Gr Ralf
      Hallo Modellbaukollegen,

      endlich ein Tag frei, nein langes Wochenende, hab ich dringend nötig.

      Natürlich wurde die Zeit genutzt um an meinem U-Boot-Projekt durch zu starten.

      Es ging an das zweite Deck...bzw. den Bereich in dem die Technik untergebracht wird, welcher demzufolge
      Wasserdicht sein muss.

      Bohren, Gewinde schneiden, Schrauben von unten einbringen. Dabei mit Schraubensicherung gearbeitet und mit Silikon zum Abdichten
      vor dem entgültigen einschrauben aufgebracht.



      Anschliessend nochmal mit Silikon abgedichtet, so dass die Schraubenköpfe bedeckt sind.





      Anschliessend die Abdeckplatte überarbeitet so dass die Schrauben durch die entsprechendenLLöcher gehen.
      Mit doppelseitigem dünnem Klebeband eine Abdeckplatte aufgebracht und die Dichtschnur eingeklebt.





      Hier wurde mit Pattext und Sekundenkleber, speziell für Gummi gearbeitet.



      Passt :)

      So die ganze Aktion hat heute knapp 7 Stunden gedauert :)

      Morgen geht es dann an den Rumpf. Das muss nun ohnehin anständig trocknen.

      Wünsche allseits einen schönen Abend.
      Liebe Grüße aus Lüneburg
      Ralf

      IG-Nordlicht
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      also die bausatz flaks würde ich man utunlichst gegen eigenbauten tauschen, oder wenigstens die schilde neu machen aus blech. die sind sehr klobig. aber ein boot mit einem deckel hat viele komforts zu bieten! man braucht kein technikgerüst, keinen bajonettverschluss und kann den gesamten bootsquerschnitt ohne platz oder auftriebseinbußen nutzen! wie machst du denn die druckfesten wellendurchführungen?? ich hatte erst stevenrohre. die sind zwar gut, brauchen aber platz. nun nutze ich nur noch simmeringe aus belastbarem gummi von engel