Im Zweitakt...Marsch - der Munga

      Im Zweitakt...Marsch - der Munga

      Das ich schon lange für die frühe,"olive" Bundeswehr schwärme, wissen die Leute, die mich kennen.
      Was kann also zwangsläufig passieren, wenn man diese Komponenten hier hat?


      Richtig, man stolpert ganz "zufällig" über einen Frässatz, der vor bereits einiger Zeit im Internet angeboten wurde und dem man nicht mehr ausweichen konnte

      und bekommt dann genau das hier:


      und dieses nebst einer CD, worauf der Zusammenbau der Fräsplatten bildlich dargestellt wird


      ...wie anhand der bei mir bereits vorhandenen Komponenten unschwer zu erkennen ist, wird dieses die Variante in 1:10.
      Es gibt ihn auch noch in 1:16 - das fiel aber für mich aus, da ich die dafür nötigen Komponenten hätte kaufen müssen und weil ich noch Tamiya Autos besitze, passt der Munga in 1:10 recht gut dazu.

      Ich werde ihn ganz in Ruhe, so wie es meine wenige Zeit erlaubt, zusammenbauen und wer möchte, kann aktiv oder passiv an diesem Baubericht teilhaben.
      Fehlen tut mir zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur eine Wedico- oder robbe Panter-Hinterachse sowie den dazu passenden Kraftschluss von Achse zum Motor.
      Gedacht habe ich mir die Feldjäger-Version
      da ich dort noch ein bei mir vorhandenes Blaulicht verbauen kann sowie
      den noch anzufertigenden, hochgelegten Auspuff
      damit das ReserveRad an die rechte Seite kommen kann

      so ein wenig weiter bin ich schon .....



















      ....der Bastelwahn greift um sich......
      die Bilder glühen noch....

      im Vorderwagen müssen die Schlitze, die schon fast durchgefräst waren, komplett durchgeschnitten werden, damit alles wie gewünscht in Form kommt

      hier habe ich begonnen, die Rahmenteile hinten zu verkleben

      die Verbindung mit den Seitenteilen muß bis zur Austrocknung fixiert werden - beim verbinden muß darauf geachtet werden, das der Bereich vor der Windschutzscheibe noch geknickt und auch angeklebt werden muß - also genug "Futter" nachlassen....

      da alles andere nun trocknen muß (ich benutze hier keinen Sekundenkleber), war nun die Sitztraverse dran....
      und dann sind sie mit mir durchgegangen.......

      ...es ist alles nur gesteckt.......

      wenn morgen alles trocken ist, kann das dann aber auch geklebt werden


      hier nochmal der Rahmen in der Karo von unten betrachtet
      davor die zu verklebenden Böden und Wände
      Man bekommt richtig Laune zum bauen; mit dem Messeisen über die Poliplatten gebeugt und alles anhand von den CD Baustufenfotos rausgefummelt, was allerdings nicht schwierig ist.
      Man hat (bis jetzt jedenfalls) sehr schnell Erfolsergebnisse - das hätte ich vorher so nicht erwartet.
      sichtbar produktiv war ich heuer nicht wirklich....
      Durch die Trockenphasen verzögert es sich alles ein wenig, aber gut Ding braucht halt Weile.

      hier muß man schon genauer hinsehen...
      links noch die Seitenwand in unbearbeitet und rechts fürchterlich verklammert, nachdem der Fön für die nötige Wärme zum biegen gesorgt hat.
      so ganz ohne spachteln werde ich da wohl nicht von kommen....

      so, dann habe ich meine restliche, heutige Freizeit in entgittern und "montagefertig machen" investiert
      Außerdem zerbreche ich mir gerade den Kopf, wie ich wohl am besten an Radkappen komme.....
      sie müssten für die Wedico-Felgen einen Durchmesser von ca. 25mm haben und wie das Vorbild leicht gewölbt sein....
      Versuch und Irrtum liegen nicht weit auseinander......

      Mein heutiger Arbeitsplatz
      Ich habe überzähliges Plastik an der Felge entfernt um meiner Idee, einer Radkappe (im Hintergrund) Platz zu machen.....

      ...vielleicht war der Ansatz ja nicht verkehrt, aber die Wölbung der originalen Radkappe ist viel flacher und wenn man auch diverses Material in der Höhe abtragen würde, käme es dennoch nicht hin....
      Mehr als handfest hätte ich die Radbefestigungsschraube wohl auch nicht bekommen
      Schade eigentlich - hätt´ja auch klappen können.....
      Das Thema Radkappen ist erst einmal vertagt, da ich jemanden gefunden habe, der die Teile höchstwarscheinlich sogar in größerer Stückzahl herstellen könnte.
      Sobald ich eine Hinterachse habe und weiß, ob ich die Felgen vorn und hinten umdrehen kann (damit die Radkappe wegen des größeren Tiefbetts besser eingesetzt werden kann), gibt es dort grünes Licht.
      Eine Sorge weniger und ich kann mich wieder dem weiteren Zusammenbau widmen.
      ...die Zeit war knapp und dennoch gibt´s was neues zu berichten....

      die zweite Seite war dran - leider ist das trotz Fön-Biegerei man immer nicht ganz so einfach....
      um ein wenig Spachtelarbeit komme ich in diesem, meinen Fall wohl nicht herum...
      (vielleicht sollte ich ein wenig öfter mal was bauen, damit´s dann auch auf Anhieb klappt)

      dies sind die vier Teile der Motorhaube, die verklebt werden müssen (2x Haube und je ein Seitenteil)
      beim Seitenteil ist jeweilig darauf zu achten, die abgeschrägte Seite nach hinten zu kleben, damit später die Motorhaube geöffnet werden kann

      wohl dem, dessen Bauberichte auch von aktiven Munga-Fahrern gelesen werden.....
      ein Scheinwerfertopf, ein Lichtschalter sowie ein Deckel von der Heizung waren nebst Literatur der Inhalt eines Paketes, das mich Anfang der Woche erreicht hat (Danke Andreas)

      beschnuppern von Motorhaubenfront und Grill mit Emblem....

      sowie deren Heirat

      diese drei Teile sollen einmal......

      ....die Frontstoßstange werden.....

      so, mehr konnte ich vom doch schon etwas älteren Baubericht nicht mehr an Bildern retten....
      Seit schon längerer Zeit stagniert das ganze Projekt, da ich mit dem Grill in dieser Form irgendwie nicht konform gehen konnte/wollte.
      Habe begonnen, das aus Messingdraht nachzuempfinden und müsste das ganze mal verlöten....
      Das bleibt jetzt aber erst einmal ein Bauvorhaben, da mir im Moment andere Projekte (Sherman´s) wichtiger sind und meine Zeit auch nicht auf Bäumen wächst